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Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (SPD) ist tot

thelittlequeerreview

Der SPD-Politiker und Vizepräsident des Deutschen Bundestages Thomas Oppermann ist überraschend im Alter von 66 Jahren gestorben. Er sei bei TV-Arbeiten für eine ZDF-Sendung zusammengebrochen und in ein Krankenhaus gebracht worden, wie zuerst n-tv berichtete. Oppermann war seit 1980 Mitglied der SPD und seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Erst im August 2020 hatte Oppermann seinen Rückzug aus der Politik angekündigt und bekanntgegeben, er werde bei der Wahl im September 2021 nicht mehr für den Bundestag kandidieren. 

Auch für die LSBTQ*-Community engagiert

Oppermann, der dem Seeheimer Kreis angehörte, setzte sich auch immer mal wieder für die Belange von LSBTIQ*-Personen ein. So sprach er unter anderem mit seiner Parteigenossin Manuela Schwesig auf dem Rostocker Christopher Street Day im Jahr 2013 und setzte sich 2017 vehement für eine namentliche Abstimmung zur Ehe für alle ein.

Ebenso war er Teil des progressiven Zusammenschlusses in der SPD, dem Netzwerk Berlin und stellvertretender Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe.

Vizepräsident Thomas Oppermann (m), SPD, MdB, bei der Sitzungsleitung zu „30 Jahre Deutsche Einheit“ im Deutschen Bundestag.

Unumstritten war der auch als Parteisoldat geltende Münsterländer jedoch nicht. So wurde ihm in der Edathy-Affäre vermehrt der Vorwurf der Strafvereitelung gemacht, Oppermann bestritt die Vorwürfe bis zuletzt. 

Thomas Ludwig Albert Oppermann, der 10 Jahre lang Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion und von 2013 bis 2017 Fraktionsvorsitzender eben dieser gewesen war, hinterlässt vier Kinder und seine Partnerin. Unsere Gedanken sind bei Ihnen.

Love & Peace ❤️✌🏼✝️🏳️‍🌈

Eure queer-reviewer

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