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Kuratoriumssitzung der Hirschfeld-Stiftung abgesagt

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Zuletzt aktualisiert am 8. März 2020

Die für diesen Montag geplante Sitzung des Kuratoriums der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) wurde durch die Hausherrin Christine Lambrecht, zugleich Vorsitzende des Kuratoriums, am Freitag kurzfristig abgesagt. Grund dafür ist ein Verdachtsfall auf das neuartige Coronavirus in ihrem Haus.

Durch die Absage wird deutlich, wie weite Teile der Gesellschaft zumindest indirekt vom Virus und seiner Ausbreitung betroffen sind; nicht nur mehr beim Kauf von Toilettenpapier im örtlichen Supermarkt.

Laut aktuellen Zahlen (Stand: 08.03.2020, 08:00 Uhr) des Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es in der Bundesrepublik Deutschland derzeit 847 bestätigte Covid-19 Fälle, davon 28 in Berlin.

Wenige Tage zuvor sagte Ministerin Lambrecht in der Rheinischen Post, dass die Menschen verstünden, wenn Quarantäne verhängt würde oder Versammlungen abgesagt werden müssten. Sie sehe „deshalb gegenwärtig keine Notwendigkeit, die Debatte zu führen, ob Grundrechte eingeschränkt werden müssen.“ Forderungen danach waren in den vergangen Tagen vermehrt aufgetaucht.

Die Jüdische Allgemeine berichtete vor wenigen Tagen, dass das Migal Research Center in Galiläa kurz vor dem Abschluss der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Virus stehe und der Impfstoff anschließend in die Testphase an Menschen und in das Zulassungsverfahren gehe. Einige Monate würde dieser Prozess aber sicherlich noch dauern.

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