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Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg – erstmals auch online

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Zuletzt aktualisiert am 11/09/2020

Das Jüdische Filmfestival Berlin und Brandenburg (JFBB) geht unter dem Motto „Jews with many views“ vom 6. bis 13. September in die bereits 26. Runde, startet somit am Tag der jüdischen Kultur. Das Festival gehört zu den ältesten und größten jüdischen Filmfestivals in Europa. Es findet in Kinos in Berlin und Brandenburg sowie erstmalig auch digital statt. Und es scheinen sich nicht nur die diversen Kurzfilme, Filme, Dokumentationen und Serien zu lohnen, sondern selbst der Festivaltrailer ist schon extrem sehenswert.

Eine vielfältige Mischung

Nach Angaben der Veranstalter ist der „Schwerpunkt des Festivals jüdisches Leben und dessen ständiger Wandel – in Deutschland, Israel, Europa und darüber hinaus. Sorgfältig ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme, Mittellang- und Kurzfilme sowie Serien vermitteln Einblicke in Vielfalt und Komplexität jüdischer Kultur und jüdischen Lebens im Gestern und Heute und setzen sich gleichzeitig vehement gegen jegliche Formen von Antisemitismus, Zuschreibungen und Ausgrenzungen ein.“

Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Entdeckung und Förderung junger Filmemacher.innen und einer guten Mischung bereits etablierter Namen mit Neuentdeckungen – dabei immer eine repräsentative Vielseitigkeit im Blick. Somit kommen natürlich auch queere Stimmen nicht zu kurz.

Ordentlich Queerness

Apropos queer – das Artwork und der Festivaltrailer des diesjährigen Jüdischen Filmfestivals sprühen vor Farben, strahlen Vielfältigkeit, Stärke, ja schlicht queeren Expressionismus pur aus. Kreiert hat das Artwork die Künstlerin und Fotografin Esra Rotthoff, seit 2019 Art-Direktorin des JFBB. Sie übernahm die Hintergrundzeichnung und die Regie des Trailers. Als Darsteller agiert der 1997 geborene Alexander Wertmann, der auch im Rahmen des beim Filmfestivals laufenden Kurzfilms Masel Tov Cocktail die Hauptrolle spielt.

Das Festival reagiert mit seinem Gang ins Internet gekonnt auf die neuen Gegebenheiten durch Corona, öffnet sich somit natürlich auch einer erweiterten Zuschauerschaft und gibt Neulingen und Neugierigen die Möglichkeit mal in das Programm zu „schnuppern“. Manch ein Film ist frei verfügbar, ansonsten reichen die Preise von 4,00 € bis 6,00 €; ein Ticket für alle 41 online verfügbaren Filme gibt es für 50,00 €.

Mehr Infos & den Festivaltrailer gibt es hier.

Love & Peace & Masel Tov ❤️✌️🌈✡️

AS

Beitragsbild: artwork © the little queer review

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