Liebe ist alles und lass sie laut sein

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Whoop whoop – das erste Teilen unseres Beitrags via Facebook schlug quasi fehl, bzw. war es ohne Bild, da „es ein Problem mit dem Bild im Beitrag gab“. Nun also ein Balken. Fuck off. UPDATE: Wir haben uns nochmals ausgetauscht und nö, wir lassen den Balken weg. Geht halt nicht. Nee.

Manchmal, also wirklich nur manchmal, da kommt uns diese Melodie in den Kopf und wir trällern sie im Geiste in aller Stille, und hier und da auch mal weniger still, vor uns hin: „Lass es Liebe sein // Das ist alles was wir brauchen // Noch viel mehr als große Worte // …“ und so fort. Es dürfte kaum Millennials und Co. geben, die den 2005er Rosenstolz-Hit und seine pulsanregende melodische Steigerung nicht kennen.

Musik spüren

Falls aber doch nicht, kann ja immer was gewesen sein, und für alle Jüngeren gibt es nun eine neu eingefärbte Variante, die ebenso berührt wie sie eingängig ist, die den intensiven Sog des Originals noch zu steigern weiß. Und hier kommen zwei der besten musikalischen Stimmen ins Spiel, die es derzeit so gibt: Lucy Diakovska und Marcella Rockefeller. 

Lucy, famous No Angels-Sängerin, und Marcella, famous High Heels-Feierin, hauen hier alles raus was geht, singen intensiv, leidenschaftlich, packend. This is some good shit. Dazu gibt es ein feines, dezent artifizielles Musikvideo, das anfangs etwas … unbeholfen wirken mag, aber in der zweiten Hälfte sicherer wird. Vielleicht brauchen wir auch einfach einen Moment um die gesungene Message auch in dieser Bildform aufzunehmen.

„Lucy und ich haben uns gesucht und gefunden. Die Chemie zwischen uns ist der Wahnsinn. Im Studio – sowohl auch im Privaten. Und das braucht ein Track wie LIEBE IST ALLES. Und klar – ich fühle mich schwer geehrt dass sie, einer der Stars meiner Jugend, ein Duett mit mir machen wollte.“

Marcella Rockefeller über die Zusammenarbeit

Lucy Diakovska jedenfalls singt mit all ihren stimmlichen Facetten auf Deutsch und wenn die geschätzte Marcella Rockefeller sich in ihrer geschmeidigen Kraft gesanglich mit Lucy vereint, ergänzt, herausfordert und sie tonal aufeinander zugehen, dann ist das schon große Musik.

Freiheit

Unterlegt wird das ganze von feinen BANGERZ-Beats und, wie könnte es anders sein, damit ist auch Peter Plate am Start, der Lucy seit über zwanzig Jahren kennt, irgendwas mit diesem Nischen-Song Daylight zu tun hatte und seit etwa zwei Jahren mit Marcella zusammenarbeitet. 

Zusätzlich – ja, ja, wir sind gleich fertig – wird natürlich noch die Message von Liebe-wen-und-wie-du-willst vermittelt. Diese wird in der Tat auch durch das Video verdeutlicht, in dem Lucys Outfit on point ist – das allein steht schon für Selbstermächtigung und zeigt doch die Grenzen des Umsetzbaren auf. 

In diesem Sinne: Hört den Song, hört ihn intensiv, tanzt (nackt), umarmt euch selbst oder eine*n eurer Lieben und freut euch, dass es hier bei uns gehaltvolle Musik geben kann, die Freude macht. Selbstverständlich ist das nicht

Den Song findet ihr übrigens auch in unserer QUEER SOUNDS-Spotify-Playlist.

Eure queer-reviewer

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