Unendliche, bedrohte Schönheit

Beitragsbild: Links das Cover, es zeigt eine Schwarzspitzenflotte auf den Seychellen, mehr zu der Aufnahme am Ende der Bildstrecke unten; rechts: Rockhopper penguins live up to their name as they leap from one rock to the next. With surprising grace and ease, they navigate the treacherous lava rock that blankets the steep western coastline of subantarctic Marion Island. South Africa, 2016. (Foto: Thomas Peschak) // Zack, zack! Felsenpinguine springen über eine Felskluft. Mit erstaunlicher Anmut und Leichtigkeit bewegen sie sich auf dem tückischen Lavagestein, das die steile Westküste der erwähnten subantarktischen Marion-Insel bedecket. Südafrika, 2016

Unendliche Weiten – die gibt es nicht nur im Weltall, sondern auch direkt auf unserem Planeten. Und damit ist an dieser Stelle nicht die menschliche Dummheit gemeint. Andererseits… mah, wir werden darauf zurückkommen. Nein, gemeint sind die zumindest zuweilen scheinbar und gefühlt unendlichen Weiten von Ozeanen. Ganz und gar nicht unendlich hingegen ist das Leben in diesen Wild Seas – so der Titel eines kürzlich im National Geographic Verlag erschienenen (und in der Weihnachtsbücherei 2021 erwähnten) großformatigen Fotobandes von Thomas Peschak – Bohrtürme, Öltanker, Jagden, Konsum, Klimakrise, die Ozeane spüren es, die Lebewesen in ihnen ebenso.

Die Abalonen-Mafia

Nicht umsonst lautet der Untertitel des fantastischen und eindrucksvollen Buches: Die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Ozeane. So verbindet der National Geographic-Fotorgraf Peschak, der seine, wie er es nennt, „aktive Forscheraktivität“ als Meeresbiologe mit 24 Jahren beendete um sich „als Meeresfotograf und Geschichtenerzähler neu [zu] erfinden“, Schönheit und Mahnung. Als ausschlaggebend für all das darf ein Vorfall um Abalonen, tellergroße Seeschnecken, gelten. 1999 erforschte Peschak diese über Monate hinweg, nur um sie, bis auf eine, eines Tages allesamt von Wilderern geplündert zu finden. Oder viel eher einen Berg von leeren Schalen.

In the dead of night, a young whale shark feeds on tiny zooplankton attracted to the lights of a small fishing boat. Djibouti, 2009. (Thomas Peschak) // Mitten in der Nacht ernährt sich ein junger Walhai von kleinstem Zooplankton, das von den Lichtern eines Fischerbootes angezogen wird. Dschibuti, 2009

Um nun nicht das gesamte, hochgradig lesenswerte Vorwort von Wild Seas vorwegzunehmen, machen wir es kurz: Thomas Peschak verabschiedet sich von der Universität von Kapstadt und beginnt sich dem Leben der Ozeane auf andere Weise zuzuwenden. Ein guter Entschluss. Denn es ist genau diese Verknüpfung von Fotografie und dem Erzählen von Geschichten, die seine Arbeit so beeindruckend wie bekannt sein lässt. Denn nicht nur die faszinierende Schönheit einiger Bilder, auch der unvermittelte Schrecken manch anderer und die Stories dahinter sind es, die Menschen wachzurütteln vermögen.

Fotografie als Naturschutzmaßnahme

Fotografie, auch das merkt er an und hier soll ihm zugestimmt werden, mag da in der Breite mehr bewirken als reine Statistiken. Dabei sei es eine der großen Anforderungen „die richtige Balance zwischen Zuckerbrot und Peitsche zu finden.“ Quasi Licht und Schatten zu zeigen. Dies schafft er mit der aus über einer Million innerhalb der Jahre 2002 bis 2019 entstandenen Fotos zusammengestellten und wohlkommentierten  (Übersetzung: Susen Truffel-Reiff) Bildersammlung ohne Frage. Dabei ist jede der circa 260 Fotografien zeitlich und geografisch zugeordnet und mit erklärenden Bildunterschriften versehen.

On the tiny Seychelles island of Cousine, a white tern hovers where the forest meets the Indian Ocean. (Thomas Peschak) // Eine Feenseeschwalbe auf der Seychelleninsel Cousine

Der querformatige, knapp 1700 Gramm schwere Band ist nebst Einführung in sieben thematische Bereiche gegliedert, die sich naturgemäß an mancher Stelle überschneiden. Das Inhaltsverzeichnis, das neben der wunderbaren Fotografie einer Feenseeschwalbe „auf der winzigen Seychelleninsel Cousine“ zu finden ist, beginnt quasi beim Urschleim: den Meeresschildkröten. Gefolgt von Mantarochen (die uns gar zu 5000 Jahre alter Höhlenzeichnung führen werden), Seevögeln (die am stärksten bedrohte Vogelgattung der Welt!), Haien („Geschichtenerzähler, die einige der wichtigsten Probleme unserer Ozeane thematisieren“), Sardinen (kombiniert mit einer Nahtoderfahrung), Galápagos (samt vieler Infos zu den verletzlichen Echsen) und dem Naturschutz, hier finden sich auch diverse kleine und große Handlungshinweise. 

Neben vielen, vielen und beinahe ausschließlich beeindruckenden Bildern findet sich in jedem Kapitel neben einleitenden und begleitenden Worten auch ein Bereich „Feldforschung“; hier widmet sich Thomas Peschak jeweils einem spannenden Phänomen, das thematisch und örtlich passt. Ganz im Sinne des Geschichtenerzählers mit nachhaltiger Message sind diese Feldforschungen immer auch persönlich, wenn er etwas von Aufnahmen auf der neuseeländischen Insel Te Tara Koi Koia berichtet, auf der es eine Höhle gibt, in der weniger Menschen waren, als im Weltraum.

Frust und Gefahr in der Wunderwelt

Ähnlich persönlich und unterhaltsam, lehrreich und manches Mal tragikomisch fallen auch anderen Geschichten aus, wie jene zur nur Wissenschaftler:innen zugänglichen Marion-Insel mit ihrer unbeständigen Witterung. Dort ist er kurz nach Ankunft gezwungen, zwei Tage in einer Hütte zu verbringen, so massiv stürmt es. Als er anschließend „voller Vorfreude“ zum so genannten Amphitheater zurückrennt, um dort eine große Kolonie Goldschopfpinguine zu fotografieren, findet er nur „verwaiste Felsvorsprünge. Der Sturm hat die Pinguine zurück ins Meer getrieben […]. Ich habe fünf Tage auf See verbracht, um dieses Eiland, 1700 Kilometer vom Festland entfernt, zu erreichen, und konnte nur drei Stunden fotografieren.“

Most of my life is lived behind the camera, and the only time I became a chick magnet on a National Geographic shoot was in a creche of king penguins. On subantarctic Marion Island, these young birds were instantly drawn to me; they could not stop staring at this strange, bearded bird in a red hat. (Otto Whitehead) // Den größten Teil meines Lebens verbringen ich hinter der Kamera, und das einzige Mal, dass ich bei einem National Geographic-Shooting zum Frauenschwarm avancierte, war bei dem Besuch einer Königspinguin-Krippe. Auf der subantarktischen Marion-Insel fühlten sich diese jungen Vögel sofort zu mir hingezogen; sie konnten nicht aufhören, diesen seltsamen bärtigen Vogel mit der roten Mütze anzustarren. (Foto: Otto Whitehead)

Es ist nicht die einzige dezent frustrierende Erfahrung, die Thomas Peschak im Laufe der zwanzig Jahre als Fotograf für National Geographic gemacht hat. Von lebensgefährlichen Situationen ganz zu schwiegen – ein Insiderwitz unter den National Geographic-Fotografen laute, so Peschak, dass das Magazin Fotos und keine Ausreden veröffentliche. 

In diesem Sinne wollen wir nun ein paar der Fotos aus Wild Seas samt einiger Anmerkungen dazu und teils In diesem Sinne wollen wir nun ein paar der Fotos aus Wild Seas samt Bildtexten (englisch und deutsch) und teils Bemerkungen unsererseits sprechen lassen. Ein Fazit wird die Bildstrecke beschließen.

Cape fur seals dive among a swarm of box jellyfish in the elp-lined shallows of the Table Mountain National Park Marine Protected Area. This African variety of jellyfish is nowhere near as venomous as its infamous Australian relative. South Africa, 2012. (Thomas Peschak) // Wow! Südafrikanische Seebären tauchen inmitten eines Würfelquallenschwarms in den mit Seetang durchzogenen Gewässern des Meeresschutzgebietes des Tafelberg-Nationalparks. Diese afrikanische Quallenart ist bei Weitem nicht so giftig wie ihre berüchtigte australische Verwandtschaft. Die Vorbereitung und Planung für solche Aufnahmen benötigt übrigens Jahre. Südafrika, 2012
A tourist on a boat reaches into the water in the hopes of touching a gray whale. Baja California’s San Ignacio Lagoon is one of the few places in the world where whales seek out physical contact with people. This unique culture has been passed down from mother to offspring for more than 40 years. Mexico, 2015. (Thomas Peschak) // In Wild Seas geht es auch darum, wie Natur und Naturschutz und Ökonomie zum Zweck dieses gemeinsam funktionieren können. Auf dem Bild streckt ein Tourist auf einem Boot seine Hand ins Wasser, um einen Grauwal berühren zu können. Die Lagune von San Ignacio auf Baja California ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an dem Wale den physischen Kontakt mit Menschen suchen (Peschak schreibt, dass er bis auf wenige Ausnahmen keinen physischen Kontakt mit Tieren suche, um nicht direkt einzugreifen). Dieses einzigartige Verhalten wird seit mehr als 40 Jahren von Walmüttern an ihren Nachwuchs weitergegeben. Mexiko, 2015
Sally Lightfoot crabs cling to a tide-washed boulder in the productive intertidal zone on Isla Fernandina. Named for their effortless agility, the crabs eat a varied diet and keep the shores clean of organic debris. Galápagos, 2016. (Thomas Peschak) // Rote Klippenkrabben klammern sich an einen von den Wellen umspülten Felsen in der Gezeitenzone der vulkanisch aktiven Isla Fernandina. Sie ernähren sich von abwechslungsreicher Nahrung und reinigen die Küsten von organischen Ablagerungen. Galápagos, 2016
After foraging for seaweed in the cold waters of the Pacific Ocean, marine iguanas bask on Isla Fernandina’s shore. The black volcanic rock is an excellent sponge for heat, and by late morning these cold-blooded reptiles have warmed up. Galápagos, 2016. (Thomas Peschak) // Faszinierende und eigentümliche Schönheiten: Nachdem sie im kalten Wasser des Pazifiks nach Algen gesucht haben, sonnen sich die Meerechsen an der Küste der Isla Fernandina. Das schwarze Vulkangestein ist ein hervorragender Wärmespeicher, und bereits am späten Vormittag haben sich diese wechselwarmen Reptilien aufgewärmt. Galápagos, 2016
Es gibt im Band noch zwei weitere grandiose Galápagos-Bilder: Eines, auf dem eine der Krabben auf dem Rücken einer Echse in einer Gruppe von Echsen krabbelt und eines, auf dem eine Meerechse auf einem mit Algen bedeckten Felsen unter Wasser thront, während im Hintergrund ein Schwarm Doktorfische vorbeizieht.
After a day of hunting, king penguins congregate within the shore break of Kildalkey Bay. Marion Island, 2017. (Thomas Peschak) // Nach einem Tag auf der Jagd tummeln sich Königspinguine in der Brandung der Kildakley-Bucht. Marion-Insel, 2017
Green turtles congregate near a dock at a fledgling ecotourism project at Little Farmer’s Cay. Bahamas, 2018 (Thomas Peschak) // Grüne Meeresschildkröten tummeln sich in der Nähe des Stegs eines aufstrebenden Ökotourismus-Projekts auf Little Farmer’s Cay. Bahamas, 2018
Giant tortoises on Aldabra Atoll have found a unique way to keep cool: They spend the hottest part of the day underground in seaside coral caves. (Thomas Peschak) // Extreme Feldforschung: Riesenschildkröten auf dem Aldabra-Atoll haben eine einzigartige Methode zur Kühlung gefunden: Sie verbringen die heißeste Zeit des Tages in Korallenhöhle an der Küste. Allein die Geschichte, wie Thomas Peschak in solche Untiefen vordringt, lohnen den Bildband.
A reef manta gorges itself on tiny prey as it somersaults backward through the water. The cephalic fins held in front of the lower jaw funnel plankton-rich water into the mouth. Maldives, 2008. (Thomas Peschak) // Bekommt mensch nicht alle Tage zu sehen: Ein Riffmanta verschlingt winzige Beutetiere, während er einen Salto rückwärts durch die Strömung macht. Die vor dem Unterkiefer befindlichen Kopfflossen leiten planktonreiches Wasser in das Maul. Malediven, 2008
Lit by the midnight sun, an Atlantic puffin returns without fish to its nesting cliff in the Westfjords. As the Atlantic Ocean has warmed in recent years, sand eels, the puffins‘ principal prey, have moved out of range to the north. Iceland, 2017. (Thomas Peschak) // Von der Mitternachtssonne beleuchtet, kehrt eine Papageientaucher ohne Fisch zu seinem Nistfelsen in den Wetsfjorden Islands zurück. Durch die Erwärmung des Atlantiks in den letzten Jahren haben sich die Sandaale, die Hauptnahrung der Papageientaucher, in den Norden verzogen. Island, 2017
Im Kapitel „Seevögel“, dem längsten von Wild Seas, folgt ein beeindruckendes Bild auf das nächste, wie z. B. das eines Küstenscharbenpaares, eines entschlossenen Kaptölpels, reichlich Pinguinen, aber auch schmerzhafte, wie jenes, eines durch invasive Arten skalpierten Graukopfalbatros-Kükens auf der Marion-Insel.
An 1890s photograph of a colony of more than 100,000 African penguins on Halifax Island, located just off the coast of Namibia, is held against a backdrop of the same location in 2012. Today, fewer than 2,000 remain. Decades of unregulated egg and guano collection decimated penguin populations. Namibia, 2012. (Thomas Peschak) // Ein Foto aus den 1890er-Jahren, das eine Kolonie von mehr als 100 000 afrikanischen Pinguinen auf der Halifax-Insel vor der Küste Namibias zeigt, wird 2012 vor die selbe Kulisse gehalten. Heute leben dort nur noch weniger als 2000. Jahrzehnte des unregulierten Sammelns von Eiern und Guano haben die Pinguinpopulationen dezimiert. Namibia, 2012
A great white shark closely follows a marine biologist in a kayak. (Thomas Peschak) // Ein Weißer Hai folgt einem Meeresbiologen in einem Kajak, 2003. Dieses Foto ist es übrigens, aus dem auch der Hai stammt, der bspw. nach dem Hurrikan Sandy 2012 vermeintlich durch einen überfluteten Highway New Jerseys schwamm. Wie es dazu kam und wie verrückt das alles ist, erläutert Peschak süffisant im Band.
Sardines. (Thomas Peschak) // Ein Langschnäuziger Gemeiner Delphin schnappt sich eilig eine Sardine, während andere den Köderball aus Fischen umkreisen und weiter zusammentreiben. Südafrika, 2007
A spearfisherman with a freshly killed longfin tuna of Aliwal Shoal. While this image is graphic, it portrays a fishing method that is far more selective than longlines, trawls, or gill nets. South Africa, 2008. (Thomas Peschak) // Ein Speerfischer mit einem frisch getöteten Langflossenthunfisch abseits des Aliwal-Shoal-Riffs. Auch wenn dieses Foto sehr eindringlich ist, zeigt es eine Fangmethode, die weitaus schonender ist als Langleinen, Schleppnetze oder Kiemennetze. Südafrika, 2008
A constellation of brittle stars hitchhikes on a jellyfish off the Bazaruto Archipelago. It appears that these opportunistic travelers not only get a free ride, but also actively „steal“ planktonic food scraps from the jelly’s tentacles. Mozambique, 2006. (Thomas Peschak) // Eine Gruppe von Schlangensternen (Verwandte der Seesterne) reist per Anhalter auf einer Qualle vor dem Bazaruto-Archipel. Es scheint, dass diese Mitreisenden nicht nur einen Freifahrtschein bekommen, sondern zusätzlich von planktonischen Nahrungsresten an den Tentakeln der Qualle profitieren. Mosambik, 2006
I love being immersed in wild places; they inspire me to create images that I hope make a difference. But reaching them is never easy. Getting to Aldabra’s shark-rich shallows took a week, two commercial flights one $25,000 chartered propeller plane, and six hours on a small boat through rough seas. (Otto Whitehead) // Ein Blick hinter die Kulissen: Ich liebe es, an unberührten Orten zu sein. Sie inspirieren mich zu Bildern, mit denen ich hoffentlich etwas bewirken kann. Aber diese Orte zu erreichen, ist nie einfach. Um zu den haifischreichen Gewässern von Aldabra zu gelangen, brauchte ich eine Woche, zwei Linienflüge, ein für 25 000 Dollar gechartertes Propellerflugzeug und sechs Stunden in einem kleinen Boot auf rauer See. (Foto: Otto Whitehead)

Ob Wild Seas bei den Betrachter:innen etwas bewirkt und unserer nicht selten gleichgültigen Dummheit etwas entgegenwirkt – das muss eine jede und ein jeder für sich selbst entscheiden. Von unserer Seite lässt sich sagen, dass wir, wie mehrmals erwähnt, tief beeindruckt von diesem erstaunlich vielfältigen, fantastischen, informativen, anregenden und aufwühlenden Band sind, der zum Besten gehören dürfte, was in puncto Naturfotografie zu bekommen ist. 

QR

Thomas Peschak: Wild Seas – Die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Ozeane; Aus dem Englischen von Susen Truffel-Reiff; 1. Auflage, November 2021; Hardcover, gebunden; 272 Seiten; 27,4 x 24,6 cm; ca. 260 Farbabbildungen; ISBN: 978-3-8669-0782-9; National Geographic; 49,99 €

Unser Schaffen für the little queer review macht neben viel Freude auch viel Arbeit. Und es kostet uns wortwörtlich Geld, denn weder Hosting noch ein Großteil der Bildnutzung oder dieses neuländische Internet sind für umme. Von unserer Arbeitstzeit ganz zu schweigen. Wenn ihr uns also neben Ideen und Feedback gern noch anderweitig unterstützen möchtet, dann könnt ihr das hier via Paypal, via hier via Ko-Fi oder durch ein Steady-Abo tun. Vielen Dank!

About the author

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.